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#Mietenwahnsinn-Hessen

Gemeinsam gegen Spaltung und Verdrängung – bezahlbarer Wohnraum für alle!

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Mietenwahnsinn Hessen

Wie Städte und Gemeinden gegen die Wohnungsnot aktiv werden können

Pressemitteilung vom 15. Januar 2026

Vorschläge des Bündnisses #Mietenwahnsinn-Hessen zur Kommunalwahl im März

Den Mietenwahnsinn zu stoppen und mehr bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, ist eine zentrale Herausforderung für die hessische Kommunalpolitik. „Durchschnittlich geben hessische Haushalte ein Drittel ihres Einkommens für die Miete aus, bei jedem fünften sind es sogar mehr als 40 Prozent. Besonders prekär ist die Situation unter anderem für Studierende und Auszubildende, für die vor allem in den Ballungsräumen erschwingliche Unterkünfte fehlen“, so das Bündnis #Mietenwahnsinn-Hessen.

Mit Blick auf die Kommunalwahl im März 2026 macht das Bündnis zehn Vorschläge, wie Städte und Gemeinden die desolate Situation auf dem Wohnungsmarkt verbessern könnten. Eine zentrale Rolle kommt dabei den kommunalen Wohnungsbaugesellschaften zu. Als Alternative zur renditeorientierten Wohnungswirtschaft müssen sie als gemeinwohlorientierte Akteur*innen gestärkt werden. Dabei gilt es, die soziale Zweckbindung von Wohnungen dauerhaft zu sichern, durch Privilegien bei der Grundstücksvergabe, öffentliche Zuschüsse und Kredite. Kommunale Wohnungsbaugesellschaften sollten ausschließlich Wohnungen im unteren und mittleren Preissegment schaffen. Ihre Gewinne sollten nicht an den öffentlichen Haushalt abgeführt, sondern für Re-Investitionen genutzt werden.  

Um den dramatischen Schwund an Sozialwohnungen zu stoppen, müssen hessenweit mindestens 35.000 zusätzlichen Sozialwohnungen pro Jahr gebaut werden. Daher sollten die Kommunen vorgeben, dass auch bei privaten Bauprojekten mindestens zu einem Drittel Sozialwohnungen entstehen. Entsprechende Auflagen für geförderten bezahlbaren Wohnraum können Städte und Gemeinde in Bebauungsplänen festschreiben.

„Der Mietanstieg muss wirksam und flächendeckend begrenzt werden“, fordert das Bündnis #Mietenwahnsinn-Hessen weiter. Dafür müssen alle Kommunen qualifizierte Mietspiegel erstellen und unzulässige Mietpreisüberhöhungen und Mietwucher konsequent ahnden. Kommunale Wohnungsbaugesellschaften sollten den Mietanstieg freiwillig auf maximal ein Prozent pro Jahr deckeln.

Zur Kommunalwahl 2026 fordert das Bündnis #Mietenwahnsinn-Hessen die Kommunalpolitik auf, flächendeckend im Sinne des Gemeinwohls und der Mieter*innen zu handeln. Kommunale Wohnungsbaugesellschaften sollten vorbildlich mit energetischen und warmmietenneutralen Sanierungen vorangehen. Die Kommunen haben im Zusammenspiel mit Land und Bund die Aufgabe, das Menschenrecht auf Wohnen umzusetzen. Wohnungspolitik ist immer Sozialpolitik und die Versorgung mit menschenwürdigem Wohnraum darf nicht dem Markt überlassen werden. 

Das Forderungspapier des Bündnisses Mietenwahnsinn finden Sie unter diesem Link: https://mietenwahnsinn-hessen.de/forderungen/

Unser Mobilisierungs-Video bei Youtube

Pressemitteilung vom 31.8.2018: Gemeinsam gegen Spaltung und Verdrängung – Bezahlbarer Wohnraum für alle!

Landesweite Demonstration #Mietenwahnsinn-Hessen am 20. Oktober 2018, 13 Uhr, Hauptbahnhof Frankfurt

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Die Mieten explodieren, die Zahl der Sozialwohnungen sinkt und die Obdachlosigkeit wächst. Für immer mehr Menschen ist es unerschwinglich, in hessischen Städten zur Miete zu wohnen. Rassismus und Diskriminierung erschweren die Wohnungssuche zusätzlich. „Von Verdrängung und der horrenden Mietentwicklung sind immer mehr Menschen betroffen, das gefährdet den sozialen Zusammenhalt“, sagt das Bündnis #Mietenwahnsinn-Hessen, ein Zusammenschluss von mehr als 30 Mieter*inneninitiativen, Wohlfahrtsverbänden, Gewerkschaften, Mieter*innenverbänden, Studierendenvertretungen und anderen Gruppen, die für ein solidarisches Miteinander einstehen. Mitten im hessischen Wahlkampf ruft das Bündnis zu der landesweiten Demonstration #Mietenwahnsinn-Hessen auf. Sie startet am Samstag, 20. Oktober, um 13 Uhr am Hauptbahnhof Frankfurt und endet am Roßmarkt. Das Bündnis #Mietenwahnsinn-Hessen fordert Bund, Länder und Kommunen zum Handeln auf: mit besserem Schutz der Mietverhältnisse, mehr sozialem Wohnungsbau und sozial gerecht verteiltem Boden. „Wohnungspolitik ist Sozialpolitik und die Versorgung mit menschenwürdigem Wohnraum darf nicht dem Markt überlassen werden“, so das Bündnis: „Profitinteressen dürfen nicht die Politik bestimmen.“

Menschen mit geringem Einkommen oder in prekären Lebenslagen sind auf dem Wohnungsmarkt zurzeit fast chancenlos. Bis zum Jahr 2040 fehlen in Hessen mehr als 500.000 Wohnungen. Bereits jetzt suchen 50.000 Menschen eine Sozialwohnung, während 2017 landesweit nur 582 Sozialwohnungen genehmigt wurden. Zugleich sind in den letzten fünf Jahren die Mieten in Hessen durchschnittlich um über 30 Prozent gestiegen. In Frankfurt müssen über 40 Prozent der Haushalte bereits mehr als 30 Prozent ihres Einkommens für die Miete ausgeben. In Offenbach und Wiesbaden ist davon sogar jeder zweite Haushalt betroffen.

Um den Mietenwahnsinn zu stoppen, fordert das Bündnis #Mietenwahnsinn-Hessen unter anderem, dass der Schutz bestehender Mietverhältnisse gewährleistet und Verdrängung durch Modernisierung gestoppt wird. „Zwangsräumung muss verhindert werden, der Kündigungsschutz verbessert und der soziale Wohnungsbau ausgeweitet und grundsätzlich neu ausgerichtet werden“, so das Bündnis #Mietenwahnsinn-Hessen weiter: „Eine sozial gerechte Bodenvergabe und neue Gemeinnützigkeit im Wohnungsbau sind notwendig.“
Das Bündnis tritt ein für lebenswerte Nachbarschaften ohne Diskriminierung und Ausgrenzung. Ausreichende Grün- und Freiflächen und kulturelle Freiräume sind wichtig, um solche Wohnverhältnisse in den hessischen Städten zu schaffen, beziehungsweise zu erhalten. Im ländlichen Raum muss hingegen stärker darauf geachtet werden, dass es ausreichende Bildungsangebote, soziale Infrastruktur und bezahlbare und bedarfsgerechte Mobilitätsangebote gibt.

Die Bündnisliste findet sich hier.
Unser komplettes Forderungspapier hier.

Rock gegen Rechts

Rock gegen Rechts. Für Frieden und Solidarität am 1. September 2018 auf dem Frankfurter Opernplatz

Das Bündnis #Mietenwahnsinn-Hessen kämpft für bezahlbarem Wohnraum für ALLE  – unabhängig von Aufenthaltstitel, Einkommen und Lebenslage. Wir lassen uns nicht gegeneinander ausspielen und stehen solidarisch zusammen! Wir sehen Hessens Zukunft als Verbund lebenswerter Nachbarschaften ohne Diskriminierung und Ausgrenzung! Nicht nur deswegen rufen wir euch dazu auf, am kommenden Samstag, dem 1. September ab 12 Uhr mit uns zusammen ein Zeichen gegen Rechts, für den Frieden und eine offene Gesellschaft zu setzen!

Das Bündnis #Mietenwahnsinn-Hessen wird mit einigen Vertreter*innen vor Ort sein. Sprecht uns gerne an, wenn Ihr uns seht, wir freuen uns auf Euch!

Infos zu Rock gegen Rechts gibt es hier.

Kein Rassismus!

#Mietenwahnsinn-Hessen ist ein breites Bündnis, das Menschen aus allen gesellschaftlichen Bereichen unabhängig von Staatsbürgerschaft, sozialem Status, Ethnizität, Geschlechtsidentität etc. umfasst. Wir stehen für eine vielfältige, solidarische und offene Gesellschaft. Gruppen, die Ideologien der Ungleichwertigkeit von Menschen vertreten, können nicht Mitglied in unserem Bündnis werden und sind auf unserer Demo nicht willkommen.

 

#Mietenwahnsinn-Hessen bei twitter

Hier die aktuellen tweets von #Mietenwahnsinn-Hessen:

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Kurzaufruf #Mietenwahnsinn-Hessen ist online!

Der Kurzaufruf zur hessenweiten Demonstration am 20.Oktober in Frankfurt ist online. Wir freuen uns über Verteilung

#Mietenwahnsinn-Hessen
Gemeinsam gegen Spaltung und Verdrängung – Bezahlbarer Wohnraum für alle!
Die Mieten explodieren, die Zahl der Sozialwohnungen sinkt, die Obdachlosigkeit wächst. Für immer mehr von uns ist es unerschwinglich, in hessischen Städten zu leben. Breite Bevölkerungsschichten sind inzwischen davon betroffen. Menschen mit geringem Einkommen oder in prekären Lebenslagen sind auf dem Wohnungsmarkt chancenlos. Rassismus und Diskriminierung erschweren die Wohnungssuche zusätzlich. Bis zum Jahr 2040 fehlen in Hessen mehr als 500.000 Wohnungen. Bereits jetzt suchen 50.000 Menschen eine Sozialwohnung, während 2017 landesweit nur 582 Sozialwohnungen genehmigt wurden. 
Als breites Bündnis von außerparlamentarischen Initiativen, Gruppen, Vereinen, Verbänden und Gewerkschaften sagen wir:  Wir haben genug von diesem #Mietenwahnsinn-Hessen! Ein radikaler Kurswechsel in der Wohnungspolitik ist überfällig. 
Wir gehen eine Woche vor der Landtagswahl gemeinsam auf die Straße und fordern: 
– Mietenwahnsinn stoppen – Wirksame Maßnahmen jetzt!
– Schutz bestehender Mietverhältnisse!
– Keine Verdrängung durch Modernisierung!
– Zwangsräumungen verhindern! Kündigungsschutz verbessern!
– Sozialen Wohnungsbau deutlich ausweiten!
– Lebenswerte Städte ohne Diskriminierung und Ausgrenzung!
– Sozialgerechte Bodenvergabe und neue Gemeinnützigkeit!
– Lebenswerte Nachbarschaften für Alle in ganz Hessen! 
Wohnen ist Menschenrecht! Wohnungspolitik ist Sozialpolitik, das Profitinteresse der Investoren darf nicht die Politik bestimmen!
Kommt alle zur 
Landesweiten Demonstration #Mietenwahnsinn-Hessen am
20. Oktober 2018
13 Uhr, Hauptbahnhof Frankfurt
Wir WIDERSETZEN uns gemeinsam dem #Mietenwahnsinn!

mietenwahnsinn-hessen.de ist online!

Herzlich willkommen auf der Kampagnenseite der #mietenwahnsinn-hessen Kampagne. Ab sofort findet ihr hier alle Informationen und Materialien zur großen Demonstration am 20.Oktober in Frankfurt am Main.

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